Hygiene

Die Sicherheit der Patienten und des Personals und der Nachweis einer einwandfreien Aufbereitung der Geräte, Materialien und des Zubehörs sind selbstverständlich.

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Endoskope gehören demnach in die Gruppe der semikritischen Produkte Kategorie B. Weiter werden regelmäßige Schulungen vorgeschrieben

Zum Nachweis einwandfreier hygienischer Aufbereitung sollen regelmäßig 1/4 jährlich mikrobiologische Kontrollen der Endoskope erfolgen. Dazu werden die Endoskop-Kanäle (Luft-/Wasserkanal, Instrumentierkanal) mit steriler NaCl-Lösung durchgespült, die dann in einem sterilen Gefäß aufgefangen wird. Die Gefäße müssen mit der Gerätetypbezeichnung und mit der Seriennummer beschriftet werden. Ferner werden noch Abstriche mit  sterilen Watteträgern hinter dem Albarranhebel und an den Ventileingängen genommen. Die Proben müssen umgehend in ein Labor transportiert werden. Auch werden Proben vom Spülwasser des RDG-E´s genommen. Die Kontrollen und Ergebnisse müssen dokumentiertund archviert  werden und ggf. muss bei Verunreinigung entsprechend reagiert werden.

unkritische Medizinprodukte

semikritische Medizinprodukte

kritische Medizinprodukte

kommennnur mt intakter Haut in Berührung

kommen mit Schleimhaut oder mit krankhaft veränderter Haut in Berührung

zur Anwendung von Blut, Blutprodukten, sterilen Arzneimitteln, zum Durchdringen von Haut und Schleimhaut

 

semikritisch A

semikritisch B

kritisch A

kritisch B

 

einfache Konstruktion, keine Schaniere

aufwändige Konstruktion mit Hohlräumen

ohne besondere Anforderung an die Aufbereitung

mit besonderer Anforderung an die Aufbereitung

EKG Elektroden

 

Endoskope

 

 

Hygiene bedeutet: Verhütung der Krankheiten und Erhaltung und Festigkeit der Gesundheit.

Die WHO bezeichnet Gesundheit als einen “Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Freisein von Krankheit und Gebrechen.”

Damit hebt die Weltgesundheitsorganisation die ganzheitlichen Bereiche deutlich hervor:

Körperliches Wohlbefinden
Psychisches Wohlbefinden
Soziales Wohlbefinden
Selbstbestimmung
Eigenverantwortung


Laut §36 des IfSG (Infektionenschutzgesetzes) sind die Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe in Hygieneplänen festzuhalten. Zusammen mit der Fachkraft für Krankenhaushygiene, der Desin- fektionsmittelherstellerfirma und der Zentralen Sterilisations Abteilung kann ein Hygienedokument als Grundlage für alle Tätigkeiten zu diesem Thema in der Endoskopie erstellt werden.

Bei der Erarbeitung des Hygieneplans bietet sich die tabellarische Form an.
Das RKI (Robert Koch Institut; www.rki.de) hat 2002 neue Richtlinien erstellt, die als Grundlage bei der Aufbereitung der Endoskope und Zusatzinstrumentarium dienen:”

Die Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung flexibler Endoskope und endoskopischen Zubehör.”

Laut der 2. Novelle des Medizinproduktegesetzes werden Medizinprodukte gemäß ihrer Verwendung und dem daraus resultierenden Infektionsrisiko in entsprechende Kategorien eingeteilt

Risikofaktoren in der Endoskopie

Art der Aufbereitung der Endoskope und des Zubehörs

Umgebung

Geräte

Hände
Umgang bei Punktionen

Umgang mit Sterilgut

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